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Rollenspiele, Brettspiele, Tabletop und mehr...
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So schnell kanns gehen. Erstmal kein Rollenspiel für mich. Ich habe die Gruppe verlassen. Dafür hat Fortuna mir eine neue Gelegenheit eröffnet. Gestern besuchten meine Frau und ich spontan ein kleines Brettspiel-Event in Waldlaubersheim. Zwei kürzlich Zugezogene hatten ins Gemeindehaus eingeladen. Die Chemie hat sofort gestimmt. Everdell hat mir wirklich gut gefallen. Vielleicht lässt sich eine regelmäßige Veranstaltung in Waldlaubersheim etablieren. Mich würde es freuen.

Gestern Abend haben wir unsere Pathfinder Kampagne Rise of the Runelords beendet. Nach 6 einhalb Jahren harter Arbeit ist Karzoug, Runelord of Greed besiegt! Der finale Kampf nahm 25 Kampfrunden oder anders ausgedrückt annähernd 5 Stunden in der realen Welt in Anspruch. Am Ende waren wir alle erschöpft. Ich für meinen Teil bin froh, dass es vorbei ist. Ähnlich wie Frodo, nachdem der Ring endlich zerstört ist. Eine große Last ist abgefallen. Rise of the Runelords ist eine umfangreiche Kampagne, die uns von Level 1 bis Level 18 nach dem finalen Kampf geführt hat. Die Kampagne war abwechslungsreich, aber doch ziemlich massiv und schwer zu schlucken. Zwischendurch war ich mehrfach an dem Punkt, an dem ich äußerst lustlos mitgelaufen bin und lieber ausgestiegen wäre. Es war nicht immer leicht, das Ziel im Auge zu behalten. Wenn ich mich nicht konzentrieren konnte, was leider ein Grundproblem bei mir ist, entgingen mir wichtige Informationen, die mir gesagt hätten, warum ich jetzt in diesem Dungeon herumschleichen soll. Das trug nicht zu meiner Motivation bei. Zum anderen habe ich nur noch wenig Lust auf Pathfinder gehabt. Nachdem wir zuvor viele Jahre D&D 3.5 gespielt hatten, sind wir auf Pathfinder umgestiegen, um die vierte Edition von Dungeons and Dragons zu umgehen. Das war auch ok am Anfang. Mittlerweile empfinde ich Pathfinder aber als gnadenlos überladen. Die Masse an Sonderregeln und Feats überfordert mich. Das Minmaxing als einziger Maßstab für die Charakterentwicklung hat mich von meinem eigenen Charakter entfremdet, da er eine seelenlose Kampfmaschine war. Meine Lustlosigkeit war natürlich auch keine gute Rückmeldung für unsere Meisterin Jessi, die einen großartigen Job gemacht hat, uns durch diese Kampagne zu führen. So wie es aussieht, werden wir Pathfinder hinter uns lassen, um zu Dungeons and Dragons zurückzukehren. Die 5. Edition (oder sollte ich sagen: 5.5?) verspricht einen frischen Neuanfang. Zumindest hat mich meine neue Begeisterung zu einem regelrechten Deepdive in die neuen Regeln geführt. Ich bin motiviert! Vielleicht sogar motiviert genug, um mal wieder zu meistern. Das habe ich in D&D noch nie gemacht. Aber ich möchte jetzt keine Megakampagne mehr beginnen, die ich erst zu meinem 50. Geburtstag beende. Ich muss nicht mehr die Welt retten. Es geht auch im kleineren Rahmen.

Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt, und schon geht es zur ersten Veranstaltung. Die Szenario Convention im Bonnheimer Hof bei Bad Kreuznach liegt für mich quasi um die Ecke. Gestern war ich zum ersten Mal auf der Veranstaltung. Tabletop Wargaming in einem wunderschönen Gutshof aus dem 19. Jahrhundert, der zur Eventlocation ausgebaut wurde. Kurz gesagt: ein großartiges Ambiente. An annähernd 20 Tischen wurden die unterschiedlichsten Tabletop-Wargames vorgestellt. Das wichtigste vorweg: Kein Games Workshop! Es gab einen Tisch mit Warhammer 40k Miniaturen, aber mit den Regeln von One Page Rules. Stattdessen zeigt die Convention, dass es noch viele andre interessante Szenarien im Wargaming-Hobby gibt. Da sind natürlich die historischen Darstellungen vom Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg über den Sezessionskrieg bis zu den napoleonischen Kriegen und dem 2. Weltkrieg. Daneben gibt es kleine aber mit viel Liebe und Leidenschaft gestaltete Spiele wie The Exalted Ones von CA-Games. Es lässt sich am ehesten als Arena-Spiel beschreiben. Christoph Aulbach stellt sein Spiel persönlich vor. Ich habe eine kurze Runde mitgespielt und fand es sehr unterhaltsam. Die Regeln sind schnell gelernt und ermöglichen ein schnelles Spiel. Ich war nur ein paar Stunden auf der Szenario Con, habe aber die Zeit genossen und werde wiederkommen. Zu Weihnachten habe ich mir mal das Modular Workshop System von Hobbyzone geleistet. Der Name ist Programm: zahlreiche Holzmodule, die sich beliebig kombinieren lassen, um die eigene Hobbywerkstatt einzurichten.

Ach, das ging wieder viel zu schnell. Gestern noch mit Rucksack und Lootbag unterwegs und heute schon wieder daheim am PC. Das steht noch, die Katzen haben es in unserer Abwesenheit nicht auseinandergenommen. Die Hinfahrt war an sich wie immer, abgesehen vom Regen. In Halle 8 warten ging auch. Dafür bot ja bereits Halle 7 große Stände mit großen Namen. Aber dass Hasbro so wirklich gar nichts von Dungeons and Dragons am Stand hatte, fand ich dann schon schade. Nun, “schade” war so ein bisschen das Motto des Tages. Schade, dass ich niemanden getroffen habe, schade, dass dieser und jener Stand nicht da war. Schade, dass der nächste Stand nicht die Produkte da hatte, die ich kaufen wollte. Schade, dass es kaum Händler mit Kisten voller Rollenspiele gab. Aber die Messe war kein Reinfall. Ich war trotzdem erfolgreich und das Lootbag prall gefüllt. And speaking off Loot: Auf jeden Fall hinterher eine Lootparty veranstalten. Nach der Rückfahrt trafen wir uns bei einem meiner besten Freunde, mit dem ich vor 30 Jahren mit Rollenspiel angefangen habe und vor 20 Jahren zum ersten Mal auf der Spiel war. Und damals schon haben wir uns nach der Messe zusammengesetzt, um noch was zu essen, unseren Loot zu bestaunen und vielleicht noch eine Kleinigkeit zu spielen. Dieser soziale Aspekt sollte nicht vergessen werden, denn schließlich geht es beim Spielen ja ums Miteinander. Nachtrag vom 27.10.2025: In der Pressekonferenz am Mittwoch hatte Carol weiteren Hallen ablehnend gegnüber gestanden. Im Interview mit Julia von "Spiel doch mal!" hat Carol nun dann doch angedeutet, dass die Halle 1A, auch als "Dungeon" bekannt, weil sie im Keller unter Halle 1 liegt, nächstes Jahr die Traiding Cards beherbergen könnte. Auch Games Workshop könnte sich vorstellen, in den Dungeon zu ziehen. So schnell kanns gehen.

Es ist 10:00 am 22.10.2025 und die Spannung steigt! Nach kurzer Verzögerung startet die Pressekonferenz mit einem kleinen Videorückblick. Ich bin voll im Spielefieber! Die PK bringt nochmal zum Beginn der Messe die wichtigsten Zahlen, die auch dieses Jahr wieder besser sind, als im Vorjahr. Dank Halle 7 konnte die Gesamtfläche auf 77.500 m³ erweitert werden. Darauf verteilen sich 948 Ausstellende aus 50 Nationen. Der Markt wächst stetig und damit auch die Messe. Die Tickets für Freitag und Samstag sind bereits ausverkauft. Donnerstag und Sonntag wahrscheinlich auch schon bald. Ein Standortwechsel ist derzeit nicht geplant, wie Carol auf Nachfrage mitteilt. Und weitere Hallen sollen auch erstmal nicht dazu kommen. Es gäbe ja auch nur noch Halle 1A unter Halle 1, wo früher die Neuheitenshow stattfand und Halle 8. In letzterer werden wir aber dieses Jahr dicht gedrängt auf die Eröffnung warten. Danach bleibt nur noch das Foyer und der Platz davor, wenn das Wetter mitspielt. Neu ist auch die Bühne in Halle 4, wo verschiedene Panels, der Educators Day, eine Rollenspielrunde, geleitet von Mhaire und ein Cosplay-Contest geplant sind. Am Sonntag kommt dann noch die Preisverleihung des Golden Demon dazu. Auch hier gibt es dieses Jahr mehr Teilnehmende. Mhaire Stritter hat als diesjähriges Gesicht der Messe mit ihrem professionellen Auftritt und mit viel Charme über die ansonsten etwas unbeholfene Atmosphäre der Pressekonferenz hinweg geholfen. Nicht falsch verstehen, Carol und Robin machen das gut, aber Mhaire macht das noch souveräner. Auch im Vergleich zu Alea im letzten Jahr, nichts für ungut. Die Verleihung des Deutschen Spiele Preises wirkte dann aber doch etwas unbeholfen. Vor allem die auf der Bühne Geehrten wirkten eher verloren und peinlich berührt. So richtige Feierstimmung kam da nicht zustande. Auch die Bühnengestaltung und die Kameraperspektive mit weißer Wand im Hintergrund wirken steril. Das könnte noch optimiert werden. Die Gewinner: Kinderspiel: Kleine Alchemisten von Matúš Kotry erschienen bei CGE & HeidelBÄR 3. Platz Bomb Busters von Hisashi Hayashi erschienen bei Pegasus und bereits Spiel des Jahres 2. Platz Endeavor - Die Tiefsee von Carl de Visser und Jarratt Gray, erscheinen bei Frosted Games & Board Games Circus und bereits Kennerspiel des Jahres 1. Platz SETI von Tomás Holek erschienen bei CGE & HeidelBÄR Gut! Ich verfolge jetzt noch wie in den letzten Jahren Simon und Daniel auf der Neuheitenshow und freue mich auf Samstag. Ach ja, die Termine für nächstes Jahr: 22.10.26 - 25.10.26

Don’t Mess with.. Gestern war ich zum ersten Mal auf der Gamescom in Köln. Mein Sohn hatte schon vor Monaten gefragt, und ich habe ja gesagt. Er hatte seinen Spaß, für mich war’s vor allem stressig. Und hätte meine Frau nicht spontan am Freitagabend noch ein Ticket gekauft, ich wäre wahrscheinlich gestorben. So konnten wir den Stress ein wenig aufteilen. Das fing schon bei der Anfahrt an. Ich kenn’ mich in Köln halt null aus. Mein Maßstab für Großstädte ist Mainz. Köln ist da ein ganz anderes Kaliber. Dasselbe gilt für die Messe selbst. Alles ein bisschen größer. Was die Veranstaltung betrifft: Laut, überfüllt und teuer. Stundenlanges Anstehen für 10 Minuten Spaß. Das hätte ich auch im Phantasialand haben können. Das Personal an den Ständen ist nur dazu da, die Massenabfertigung am Laufen zu halten. Große Publisher präsentieren sich mit ebenso großen, phantastisch gestalteten Ständen. Wenn die vorgestellten Titel aber ab 16 oder ab 18 sind, gibt es von außen nichts zu sehen. Das kann sich dann sehr einsam anfühlen. Ich selbst habe etwa zwei Minuten lang gespielt, bevor das Spiel abgestürzt ist. So schnell werde ich dann nicht nochmal auf die Gamescom fahren. Da lob ich mir doch die Spiel in Essen. Das sind Dimensionen, mit denen ich vertraut bin und mit denen ich zurecht komme. Hier muss ich nur selten anstehen und komme viel besser ins Gespräch. Mittlerweile sind auch die Hallenpläne für 2025 veröffentlicht worden. Wie schon im Mai angekündigt, dient nun auch Halle 7 als Ausstellungsfläche. Auf den Einlass warten wir jetzt in Halle 8 und im Foyer. Familienspiele dann jetzt also in den Hallen 5,6 und 7. Experten- und Kennerspiele in 2, 3 und 4, wobei Halle 4, die in meiner Wahrnehmung schon immer mit einer Randexistenz leben musste, jetzt mit einer Bühne für Panels und Wettbewerbe aufgewertet wird. Rollen-, Karten- und Miniaturenspiele belegen Halle 1 und fast die Hälfte von Halle 2. MIt etwas Verspätung erwähne hier noch die diesjährigen Gewinner des Spiel des Jahres: Spiel des Jahres 2025: Bomb Busters von Hisashi Hayashi Kinderspiel des Jahres 2025: TOPP DIE TORTE! von Wolfgang Warsch Kennerspiel des Jahres 2025: ENDEAVOR – DIE TIEFSEE von Carl de Visser und Jarratt Gray

Heute morgen startete der Ticket-Vorverkauf zur Spiel Essen 2025. Nachdem wir die letzten Tage und Wochen immer angefüttert wurden und wir daran erinnert wurden, dass letztes Jahr die Messe erstmals ausverkauft war, sind die Server erstmal down. Dann warte wir halt mal ab. Vor 20 Jahren haben wir noch Tickets an der Kasse gekauft. Später habe ich dann irgendwann Ende August mal daran gedacht, Tickest online zu kaufen. Jetzt ergreift mich die FOMO Panik schon Mitte Juli. Aber solange ich nicht schon am Ausgang Tickets fürs nächste Jahr kaufen muss... Egal, man sieht sich! Kleiner Nachtrag: mittlerweile habe ich meine Tickets für Samstag. See ya!

Nachdem 2024 Alea das Gesicht der Messe sein durfte, geht diese Ehre 2025 an Mháire Stritter, bekannt durch OrkenspalterTV . Bekanntgegeben wurde dies auf der RPV, zu der ich leider nicht kommen konnte, weil ich im Moment an den Wochenenden entweder meinen C1 Führerschein oder die Ausbildung zum Gruppenführer im Katastrophenschutz mache. Obwohl ich mit Saltation Mortis immer noch wenig zu tun habe und Alea vor der Messe 2024 nicht kannte, muss ich doch sagen, dass er einen tollen Job gemacht hat. Natürlich ist es eine Marketingstrategie, das Event mit einer Person zu verknüpfen. Aber sie ergibt Sinn, denn die richtigen Persönlichkeiten sind Leuchttürme und Brückenbauer. Langfristig müsste nach prominenten Personen Ausschau gehalten werden, die auf den ersten Blick gar nicht so viel mit Gesellschaftsspielen zu tun haben. Vin Diesel kommt wahrscheinlich nicht in Frage, aber es ist ein gutes Beispiel. Er ist Actiondarsteller und steht dazu, dass er D&D spielt. Spiel des Jahres hat die Nominierungen für 2025 bekannt gegeben. Ich werde die einzelnen Nominierungen hier nicht nochmal auflisten, folgt einfach dem Link. Die Sieger werden am Sonntag, 13. Juli 2025 · 18 Uhr in Berlin bekannt gegeben.

Noch 5 Monate bis zur Spiel Essen 2025! Noch viel Zeit zur Vorfreude für uns. Und doch wirft das Ereignis seinen Schatten voraus. Der Podcast SPIEL Essen startet. In der ersten Folge sprechen Carol und Robin über die erste Neuerung in diesem Jahr. Die Halle 7 wird zur Ausstellungsfläche. Bisher sammelten sich hier die Wartenden, bis die Rolltore zur Halle 6 geöffnet wurden. Damit verschiebt sich der Wartebereich jetzt in Halle 8 und das Foyer. Und es ist schon klar, dass Besuchende auch draußen vor dem Eingang anstehen müssen. Solange das Wetter mitspielt, ist alles gut. Mehr Fläche bedeutet mehr Ausstellende, aber auch höhere Besucherkapazität, also mehr Tickets. Ich befürchte aber, dass die Tickets auch dieses Jahr nicht ausreichen werden. Die Branche wächst und somit auch die Messe. Seit Jahren frage ich mich, ob ich es noch erleben werde, dass die SPIEL aus Essen wegziehen muss, weil die Messe Essen zu klein ist. Das Foto hier ist ein offizielles Pressefoto aus dem Pressebereich der Spiel Außerdem läuft seit 1. Mai die Abstimmung zum Deutschen Spiele Preis . Bis zum 31. Juli können wir für unsere Favoriten stimmen. Die Preisverleihung erfolgt am 22. Oktober auf der Pressekonferenz. Neben dem “Spiel des Jahres” dürfte der DSP wohl die wichtigste Auszeichnung für Gesellschaftsspiele in Deutschland sein. Ach ja, der “ Golden Demon " kommt auch wieder nach Essen. Just sayin’

Der Spuktober neigt sich seinem Ende entgegen. Heute ist Halloween und ich freue mich schon darauf. Seit Tagen habe ich den Soundtrack aus "Nightmare before Christmas” im Kopf. Heute morgen wachte ich fröhlich summend “This is Halloween” auf. In meiner Kindheit am Rande des Westerwaldes gab es bei mir zu Hause den “Glühnischen Mann”. Dazu wurde eine Futterrübe oder Dickwurz ausgehöhlt und mit einem Gesicht verziert, das auch auf einen Kürbis passen würde. Das war lange, bevor ich den Begriff Halloween überhaupt kannte. Der Glühnische Mann bekam eine Kerze und wurde auf einem Besenstiel durch die Nachbarschaft getragen, um böse Geister zu vertreiben. Zum Dank dafür gibt es auch hier und da ein Bonbon. Klingt vertraut, oder? Anderes Thema: Ich habe mir einen 3D Drucker zugelegt. Und es macht so viel Spaß! Mein Plan ist es, Gelände für Wargaming zu drucken, vor allem da, wo meine handwerklichen Fähigkeiten an ihre Grenzen stoßen.